Was ist die DHI-Methode?
Die DHI ist eine Variante der FUE. Die Entnahme der Haarwurzeln ist identisch, der Unterschied liegt beim Einsetzen. Statt zuerst alle Kanäle zu öffnen und die Grafts danach mit einer Pinzette einzusetzen, nutzen wir den Choi-Implanter. Dieser Stift mit Hohlnadel öffnet den Kanal und setzt das Graft in einem einzigen Schritt ein.
DHI ohne Rasur
Weil die Grafts einzeln und sehr gezielt zwischen vorhandenes Haar gesetzt werden, muss der Empfängerbereich bei der DHI meist nicht rasiert werden. Das ist besonders für Patientinnen und Patienten interessant, die nach dem Eingriff schnell wieder unauffällig in den Alltag zurückkehren möchten. Bei der Entnahme im Spenderbereich ist je nach Umfang eine Teilrasur nötig, die von längerem Deckhaar verdeckt werden kann.
DHI und FUE im Vergleich
| FUE / Saphir-FUE | DHI | |
|---|---|---|
| Einsetzen | Kanäle öffnen, dann einsetzen | Öffnen und Einsetzen in einem Schritt |
| Rasur im Empfängerbereich | in der Regel ja | oft nicht nötig |
| Ideal für | größere kahle Flächen | Verdichtung und Haarlinie |
| Grafts pro Sitzung | bis ca. 4.000 | meist bis ca. 3.000 |
Für wen eignet sich DHI?
- Bei lichtem Haar, das verdichtet werden soll, ohne die Frisur zu verlieren
- Bei der Korrektur und Neugestaltung der Haarlinie
- Für Frauen, bei denen eine Rasur nicht in Frage kommt
- Für Korrekturen nach früheren Haartransplantationen
Bei sehr großen kahlen Flächen kann die Saphir-FUE die bessere Wahl sein. Welche Methode zu Ihnen passt, empfehlen wir erst nach der Analyse.