Haarausfall bei Frauen: erst die Ursache klären
Haarausfall bei Frauen hat oft andere Ursachen als bei Männern, zum Beispiel hormonelle Veränderungen, Eisen- oder Schilddrüsenstörungen, Stress oder dauerhaften Zug durch straffe Frisuren. Deshalb steht bei uns vor jeder Empfehlung eine gründliche ärztliche Abklärung. Ist der Haarausfall noch aktiv oder diffus über den ganzen Kopf verteilt, ist eine Transplantation nicht immer die richtige Lösung. Das sagen wir Ihnen ehrlich.
Wann eine Haartransplantation für Frauen sinnvoll ist
- Lichtes Haar entlang eines breiter werdenden Scheitels bei stabilem Spenderbereich
- Von Natur aus hohe Stirn, die optisch abgesenkt werden soll
- Geheimratsecken oder lichte Schläfen
- Haarverlust durch Zug (Traktionsalopezie), wenn die Ursache beseitigt ist
- Narben, etwa nach einem Facelift
Ohne Rasur dank DHI
Für Frauen setzen wir häufig die DHI-Methode ein. Die Grafts werden gezielt zwischen das vorhandene Haar gesetzt, sodass der Empfängerbereich in der Regel nicht rasiert werden muss. Im Spenderbereich genügt oft ein schmaler Streifen, der vom darüberliegenden Haar vollständig verdeckt wird.
Ablauf und Ergebnis
Nach der Analyse und der ärztlichen Beratung erhalten Sie einen individuellen Behandlungsplan. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung, Sie gehen am selben Tag nach Hause. Die neuen Haare wachsen ab dem dritten bis vierten Monat, das endgültige Ergebnis zeigt sich nach etwa einem Jahr.