Was ist die Saphir-FUE?
Die Entnahme der Haarwurzeln läuft genauso wie bei der klassischen FUE. Der Unterschied liegt im zweiten Schritt: beim Öffnen der Kanäle, in die die Grafts eingesetzt werden. Hier verwenden wir Klingen aus synthetischem Saphir. Sie sind besonders glatt, extrem scharf und behalten ihre Schärfe über den gesamten Eingriff.
Saphir oder Stahl: der Unterschied
| Stahlklinge | Saphirklinge | |
|---|---|---|
| Form der Kanäle | etwas breiter | feiner und V-förmig |
| Mögliche Dichte | gut | höher, da Kanäle enger gesetzt werden können |
| Gewebeschonung | gut | sehr gut, weniger Mikroverletzungen |
| Krusten und Rötungen | normal | meist geringer und kürzer |
Vorteile der Saphir-FUE
- Dichtere Platzierung der Grafts, besonders an der Haarlinie
- Präzise Kontrolle von Winkel und Wuchsrichtung für ein natürliches Bild
- In der Regel weniger Schwellungen und eine schnellere Heilung
- Bewährtes FUE-Prinzip ohne lineare Narbe
Für wen eignet sich die Saphir-FUE?
Die Saphir-FUE ist ideal, wenn eine hohe Dichte in einem größeren Bereich erreicht werden soll, zum Beispiel bei einer komplett neuen Haarlinie oder bei Geheimratsecken mit lichtem Oberkopf. Wie bei jeder Haartransplantation sind ein stabiler Haarausfall und ein guter Spenderbereich die Voraussetzung.
Ablauf und Heilung
Planung, Betäubung, Entnahme und Nachsorge entsprechen der klassischen FUE. Nach etwa zehn Tagen sind die Krusten abgeheilt, nach drei bis vier Monaten beginnen die neuen Haare zu wachsen, und nach neun bis zwölf Monaten ist das endgültige Ergebnis sichtbar.