FUE-Haartransplantation in Heidelberg

Die Follikuläre Unit Extraktion ist die bewährteste Methode der modernen Haarchirurgie. Einzelne Haarwurzeln werden schonend am Hinterkopf entnommen und dort eingesetzt, wo Ihr Haar dünner geworden ist.

Dauer
6 bis 8 Stunden
Betäubung
örtlich
Arbeitsfähig
nach 3 bis 5 Tagen
Endergebnis
nach 9 bis 12 Monaten

Was ist die FUE-Methode?

Bei der FUE (Follicular Unit Extraction) entnehmen wir Ihre Haare nicht als Hautstreifen, sondern Wurzel für Wurzel. Jede dieser sogenannten Follikeleinheiten oder Grafts enthält ein bis vier Haare. Entnommen werden sie aus dem Spenderbereich am Hinterkopf und an den Seiten, denn diese Haare sind genetisch weitgehend unempfindlich gegen erblich bedingten Haarausfall.

Weil wir mit Hohlnadeln von weniger als einem Millimeter Durchmesser arbeiten, entstehen nur winzige punktförmige Narben, die schon bei kurzem Haar praktisch unsichtbar sind. Eine lineare Narbe wie bei der älteren Streifenmethode (FUT) gibt es nicht.

So läuft eine FUE-Haartransplantation ab

  1. Planung der Haarlinie: Gemeinsam mit Ihnen zeichnet der Arzt die neue Haarlinie ein, passend zu Gesichtsform, Alter und Ihrem natürlichen Haarbild.
  2. Örtliche Betäubung: Spender- und Empfängerbereich werden lokal betäubt. Sie sind wach, spüren aber keine Schmerzen.
  3. Entnahme der Grafts: Die Haarwurzeln werden einzeln entnommen, sortiert und bis zum Einsetzen in einer Nährlösung gekühlt.
  4. Öffnen der Kanäle: Im kahlen Bereich werden feine Kanäle in genau dem Winkel und der Richtung angelegt, in dem Ihr Haar natürlich wächst.
  5. Einsetzen: Jedes Graft wird einzeln eingesetzt. An der Haarlinie verwenden wir Einzelhaar-Grafts, dahinter mehrhaarige für mehr Dichte.

Vorteile der FUE

  • Keine lineare Narbe, auch kurze Frisuren bleiben möglich
  • Schnelle Heilung, in der Regel nach drei bis fünf Tagen wieder alltagstauglich
  • Präzise Steuerung von Dichte, Winkel und Wuchsrichtung
  • Dauerhaftes Ergebnis mit Ihrem eigenen Haar

Für wen eignet sich FUE?

FUE eignet sich für die meisten Männer mit erblich bedingtem Haarausfall, also bei Geheimratsecken, zurückweichender Haarlinie, Tonsur oder lichtem Oberkopf. Entscheidend sind ein ausreichend dichter Spenderbereich und ein Haarausfall, der sich bereits stabilisiert hat. Ob das bei Ihnen der Fall ist, klären wir in der kostenlosen Haaranalyse.

Heilung und Ergebnis

ZeitraumWas passiert
Tag 1 bis 10Kleine Krusten bilden sich und lösen sich mit der richtigen Haarwäsche
Woche 2 bis 8Die transplantierten Haare fallen vorübergehend aus (Shedding), die Wurzeln bleiben
Monat 3 bis 4Die neuen Haare beginnen zu wachsen
Monat 6Deutlich sichtbare Dichte, die Haare werden kräftiger
Monat 9 bis 12Das endgültige Ergebnis ist erreicht

Häufige Fragen

Ist die FUE-Methode schmerzhaft?

Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Spürbar ist nur der kurze Moment der Betäubung selbst. Danach ist ein leichtes Spannungsgefühl normal.

Muss ich mir für die FUE die Haare abrasieren?

Für die klassische FUE wird der Spenderbereich und meist auch der Empfängerbereich kurz rasiert. Wenn Sie das vermeiden möchten, kann die DHI-Methode ohne Rasur eine Alternative sein.

Wie viele Grafts kann man bei der FUE in einer Sitzung transplantieren?

Je nach Spenderbereich sind in einer Sitzung meist 2.000 bis 4.000 Grafts möglich. Wie viele bei Ihnen sinnvoll sind, legt der Arzt in der Beratung fest.

Sind die Narben im Spenderbereich sichtbar?

Es entstehen winzige punktförmige Narben, die nach der Heilung bei normaler Haarlänge nicht zu sehen sind.

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